Klein Holzen ist eine noch sehr junge Siedlung in Beringen, wurde sie doch erst im Jahre 1322 gegründet.
Die Holzfällersiedlung im dichten Wald am Jondar gelegen in Nähe zur Burg Freyberg.
Zur Gründung sollte dort die Metsonnenwende ausgerichtet werden, doch gleich bei der Gründung wurde die Siedlung Opfer eines Angriffs durch die Verfemten des Untoten Fleisches. Mit vereinten Kräften der neuen Siedler, Beringer und Verbündten, konnte der Angriff zurückgeschlagen werden.
Seitdem floriert die Holzfällerei und somit die Versorgung und der Handel mit Rohstoffen.
Seit kurzem wird in Klein Holzen ebenfalls Holzkohle hergestellt, da dies ein wichtiger Brennstoff ist und die Lage der Siedlung die optimalen Voraussetzungen hergibt.
Wichtige Orte
Das Holzfällerlager
Hier befindet sich das Zentrum des Dorfes. Im Sogenannten Lager, wird das gefällte und zum Teil schon
vor verarbeitete Holz gelagert und zum Transport vorbereitet.
Denn es bleibt von einem gefällten Baum am Ende nichts mehr übrig.
Selbst die kleinsten Äste werden weiterverarbeitet.
Ebenfalls befinden sich im Lager Schlafbaracken, für die Arbeiter, oder auch Gäste.
Desweiteren gehört zum Lager auch ein Stall für Pferde und Ochsen. Denn ohne diese Geschöpfe wäre die Arbeit
in Klein Holzen unmöglich.
Und ebenfalls ist auch eine Schmiede Teil des Lagers, denn die Werkzeuge, wie Sägen, Äxte und Handbeile etc. müssen
auch gepflegt werden.
Der Kohlemeiler und die Brennhütte
Seit sich eine Köhlersfamilie in Klein Holzen niedergelassen hat, gibt es natürlich auch eine Holzkohleproduktion.
Hierfür wurden, bzw. werden, in der Nähe des Jondar Meiler errichtet, in welchen die Holzkohle hergestellt wird.
Die Nähe zum Wasser ist äußerst wichtig für die Herstellung der Holzkohle.
Natürlich wurde auch eine Brennhütte errichtet, denn der Köhler darf seine Meiler nie aus dem Auge lassen.
Der Schneidplatz
Ein Stück außerhalb des Dorfzentrums befindet sich der Schneidplatz.
Dieser ist zum Dielsägen da. Dort werden gefällte Stämme begradigt und dann der Länge nach aufgetrennt,
um so Balken und Dielen zu erhalten, für zum Beispiel das Errichten von Fachwerkhäusern.
Auch hier ist es äußerst wichtig, dass es Mensch und Tier gut geht, denn ohne Pferde oder Ochsen,
wären die gefällten Stämme vom Fällplatz nicht zum Schneidplatz zu bringen.
Zum Holzen Humpen
Nach einer langen Namensfindung und vielen Gerüchten über den Namen, fand die Taverne
Klein Holzens nun ihren endgültigen Namen. Dort kehren die Dorfbewohner nach getaner Arbeit,
sowie Gäste und Reisende zu einem guten Trunk und auch einer warmen Mahlzeit ein.
Der Name ist ein Wortspiel bestehend aus dem Ortsnamen und dem Tavernenüblichen Humpen.
Bekannte Einwohner
