Metsonnenwende 2025

Trautes Heim – Glück allein

Die diesjährige Metsonnenwende in Beringen begann mit festlicher Gelassenheit:
Nach den herzlichen Begrüßungen durch Sir Liam und Bürgermeisterin Tana wurde das neue Kontor „Drei Waben“ feierlich eingeweiht. Unter dem Mirabellenbaum auf dem Marktplatz folgte die bewegende Hochzeit zwischen Rekendar und Lady Mary, die von Hohepriester Keldan persönlich durchgeführt wurde.

An den ersten Tagen standen Harmonie, Gesang und Wettkämpfe im Mittelpunkt. Ebenfalls ein Höhepunkt war der Besuch einer Delegation aus der alten Heimat der Beringer, angeführt von Sir Hermann von Sturmkreuz.

Im Duellanten-Turnier standen sich schließlich Ronja Korhonen und Tom Brookmann im Finale gegenüber, gefolgt von einem besonderen Duell zwischen Sir Liam und Kassian aus Haus Sturmkreuz. Doch das Unheil lauerte nah: Während des Schaukampfes kam es zu einem brutalen Hinterhalt der Sturmkreuzer Gäste. Sir Liam wurde hinterhältig niedergestochen, eine Explosion erschütterte das Stadttor und Soldaten sowie Söldner stürmten unter dem Schutz des Rauchs die Stadt.

Die Belagerung war entfesselt.

Belagerungsmaschinen wurden vor den Toren positioniert und die Bewohner sowie Gäste von Beringen mussten fortwährende Angriffe und Beschuss über sich ergehen lassen. Zahlreiche Gebäude, darunter das frisch geweihte Kontor und der wichtige Rübenkeller, wurden zerstört und in Brand gesetzt.

Angesichts der Übermacht der Belagerer stand die Stadt kurz vor dem Zusammenbruch. Das Lazarett wurde auf den Marktplatz verlegt, um die Flut der Verwundeten zu versorgen.

Sir Liam wurde auf der anderen Seite der Stadtmauer schwer gezeichnet in einem Käfig zur Schau gestellt, später vor den Toren angeklagt und ausgepeitscht.

Die Angreifer setzten grausame Mittel ein und schleuderten infizierte Kadaver über die Mauern, was eine rätselhafte Krankheit unter den Verteidigern auslöste; der beliebte Alchemist Hektor Bosch wurde öffentlich enthauptet – alles auch im Sinne der Demoralisierung.

Zum Widerstand sammelte sich ein letzter Funke Hoffnung: Kenson Garent, das „Erste Schild Beringens“, und die Führenden befreundeter Gruppen koordinierten die Verteidigung. In einer verzweifelten Aktion gelang es, Sir Liam zu befreien und zurück in die Stadt zu bringen, wenngleich schwer verletzt.

Doch diese heroische Tat konnte den Niedergang nicht mehr abwenden. Im letzten Angriff drangen die Truppen des Hauses Sturmkreuz bis auf den Marktplatz vor, rissen den Mirabellenbaum – das stolze Symbol der Freiheit und Eigenständigkeit Beringens – aus und zwangen die Verteidiger zur Aufgabe.

Die Stadt Heimstadt fiel in die Hände der Besatzer und ist damit verloren. Heimstadt ist nun in den Händen von Haus Sturmkreuz. Beringens Hauptstadt ist gefallen.

Doch dies wird nicht das Ende sein. Heute leben, morgen kämpfen!

Fotos von:
Pay Numrich
https://www.instagram.com/fein_frisch/

Metsonnenwende 2025
Beringer LARP e.V.
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